Monero Coin

Allgemeine Informationen zu Monero

Monero (XMR) ist eine dezentrale Kryptowährung, ähnlich wie Bitcoin, jedoch mit stärkerem Fokus auf Privatsphäre (Anonymität) und Dezentralisierung, sowie mit einem anderen Ansatz bezüglich Skalierbarkeit. Das Wort „monero“ ist der Sprache Esperanto entnommen und bedeutet „Währung“ oder „Münze“.

Im Gegensatz zu vielen anderen Kryptowährungen, die wie z. B. Litecoin nur auf einem von Bitcoin abgespaltenen und geringfügig veränderten Code basieren, wurde Monero von Grund auf neu programmiert. Der Code fand Anerkennung unter anderem bei Wladimir J. van der Laan, Bitcoin-Core-Maintainer. Monero basiert auf dem CryptoNote-Protokoll und weist damit deutliche Unterschiede zu anderen Blockchain-basierten Kryptowährungen auf. Die wichtigsten Unterschiede sind die starke Anonymität, der für CPUs optimierte Proof-of-Work-Algorithmus (Dezentralisierung), die kontinuierliche Anpassung der Mining Difficulty oder der Algorithmus zur Anpassung der Blockgröße (Skalierbarkeit).

Monero (XMR) ist auf bis zu 12 dezimale Nachkommastellen teilbar, d.h. die kleinste atomare Währungseinheit beträgt 0.000000000001 XMR = 10−12 XMR. Damit ist Monero stärker teilbar als Bitcoin mit seinen 8 Nachkommastellen.

Die Menge des pro Block neu generierten digitalen Geldes, der Mining Reward, fällt kontinuierlich von Block zu Block und nicht stufenweise wie bei Bitcoin mit seiner abrupten Halbierung alle vier Jahre. Der nominale Block Reward (in XMR-Einheiten) errechnet sich aus der insgesamt bisher emittierten Geldmenge A (in atomaren Einheiten, also 1012 mal Geldmenge in XMR) mittels der Formel

Nominaler Block Reward (in XMR) = abrunden( (M-A) / 219 ) / 1012, wobei M=264-1.

Sobald die bisher emittierte Geldmenge 18,132 Millionen XMR erreicht und damit der Block Reward laut Formel 0,6 XMR unterschreitet (voraussichtlich Mitte 2022), wird der nominale Block Reward für alle Ewigkeit auf 0,6 XMR pro 2-Minuten-Block (d.h. 157788 XMR/Jahr), die sogenannte Tail Emission, eingefroren. Etwa im Jahr 2040 wird die Menge an Moneros diejenige von Bitcoins übertreffen und die Zahl von 21 Millionen übersteigen und z. B. etwa im Jahr 2130 (2300) wird die erzeugte Geldmenge bei ca. 35 (62) Millionen XMR liegen.

Das CryptoNight-Protokoll verwendet Ring Signatures und Stealth Addresses. Dies hat eine Reihe von Konsequenzen:

Stealth Adressen sind insofern verdeckt, als in der Blockchain der Geldein- und Ausgang auf eine bekannte Adresse nicht öffentlich einsehbar ist. Dies ist nur mittels des privaten Keys möglich, oder mit Hilfe eines Viewkey, den der Besitzer des privaten Keys optional veröffentlichen oder an einen Dritten weitergeben kann. Daher auch die Bezeichnung optional transparent.

Ring-Signaturen ermöglichen es in Monero, dass Transaktionen stets (und nicht nur optional) stark verschleiert und vermischt werden, so dass ein Verfolgen von Geldströmen mittels Blockchain-Analyse durch Dritte sehr schwer bis praktisch unmöglich ist. Dadurch gelten Monero-Währungseinheiten als echt austauschbar (englisch fungible) und etwa ein Sperren (Blacklisting) von Guthaben durch Miner kann praktisch ausgeschlossen werden.

Es gibt keine generelle Obergrenze der Blockgröße. Jedoch darf ein neuer Block nur maximal doppelt so groß sein, wie der Median der 100 vorangegangenen Blöcke. Zudem wird der tatsächlich ausgezahlte Block Reward gegenüber dem oben beschriebenen nominalen Block Reward reduziert, wenn ein Block größer als dieser Median und gleichzeitig größer als 60 kB ist (diese Grenze lag bis zum Hard Fork Ende März 2016 noch bei 20 kB). Die prozentuale Reduktion des Block Rewards ist dabei das Quadrat des Anteils, um den die Blockgröße besagten Median übersteigt. Z. B. erfolgt bei Übersteigen des Medians um [10 %, 20 %, 50 %, 80 %, 100 %] eine Reduktion des Block Rewards um [1 %, 4 %, 25 %, 64 %, 100 %]. Diese sogenannte Block Reward Penalty soll bewirken, dass die Blockgröße nicht unnötig schnell steigt, sondern von ökonomisch rationalen Minern nur dann angehoben wird, wenn der verringerte Block Reward durch Mehreinnahmen aus TX-Gebühren wieder kompensiert wird.

Aufgrund der Ring-Signaturen sind Monero-Transaktionen im Datenvolumen deutlich (Faktor 2-5??) größer als Bitcoin-Transaktionen, was die Blockchain bei gleichem Transaktionsaufkommen deutlich schneller wachsen lässt als bei Bitcoin. Bisher (Stand 5. September 2016) ist das Transaktionsaufkommen jedoch sehr viel geringer als bei Bitcoin, so dass dies momentan noch nicht ins Gewicht fällt.

Offizielle Webseite von Monero


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Cryptotrader bietet das Grundkonzept eines Autotraders für Cryptowährungen wie Bitcoin an. Es können individuelle Tradingstrategien getestet und genutzt werden. Die Nutzung kann komplett automatisiert werden. Die monatlichen Kosten sind abhängig von der angelegten Tradingsumme.

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Diese Bots sind Programme, die 24/7 dafür sorgen, dass ihre Cryptocoins zu den besten Raten verliehen werden.

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Die Idee hinter Cloud-Mining ist sehr simpel. Anstatt tausende Euros in spezielle Bitcoin-Mining-Hardware zu stecken, bezahlt man eine Firma, die diese Hardware bereitstellt. Diese Firma stellt gegen eine Servicegebühr die Hardware und kümmert sich um den Betrieb der Software.

Genesis Mining

Minergate


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Monero-Kalkulator von cryptocompare.com

Für das Minen von Cryptowährungen benötigt man eine spezielle Miningsoftware. Entsprechende Mininghardware führt zu einer schnelleren Berechnung und gesenkten Energiekosten.

Software:

Multiminer von minergate.com
oder einer der alternativen Miner

Hardware:

Mining Rig bei Ebay


Kostenlose Monero-Coins / Faucets

Diverse Webseiten geben kostenlos Cryptocoins ab. In regelmäßigen Abständen muss dafür ein Captcha oder eine Aufgabe gelöst werden.

monero.myhacks.net

monerofaucet.info


Glücksspiel mit Cryptowährungen

Primedice.com
Fortunejack.com
Bitsler.com


Sicherheitstips zu Cryptowährungen

Software:

Keepass – Passwortsafe
Veracrypt – Datenverschlüsselung
Externe Datensicherung
Google Authenticator für Android
Google Authenticator für Iphone

Hardware:



Crypto-Wallets:

Trezor
Ledger HW.1
Keepkey
Ledger Nano S